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Archive for the ‘Gedichte’ Category


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Wenn Tag und Nacht sich finden,

Dein ich, will sich verbinden,-

mit Gottes Schöpfung ewiglich.

Deine Seele öffnet sich,

für die Welt der Unendlichkeit

und du bist bereit,

Liebe zu geben und Liebe zu nehmen

für alle Zeit.

R.K

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Ich werde dich nicht seh`n,

Nicht fühlen deine Hand,

Die sachte meinen Kopf umschlang

Indessen uns ein Kuss in lieb` verband.

*****

Nicht fühlen deines Herzens Schlag,

Dem meinem stürmisch gleich.

Nicht blicken in dein Augenpaar,

In denen wie ich dachte, Liebe stand.

*****

Nein, meiden muss ich deinen Blick,

Wenn ich dich je vergessen soll.

Vergessen diese Zeit des kurzen Glücks,

Mein Herz bekämpfen, Zoll um Zoll.

 

R.K.

 

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Das Lied der Geige

Deine Melodie verklingt im Raum,

so wie entschwindet leis` ein Traum…

*****

Sanft erklingen deine Saiten,

erobern dir mein Herz in einem Sturm.

Deine Töne dringen tief in meine Seele

und ich fühl Eines nur.

*****

Es kann für mich nichts Schöneres mehr geben

als stumm, ergeben deinem Klang zu lauschen.

Der führet mich in lichte Höhen,

um gleich darauf in dunkles Nichts zu tauchen.

R.K

Dieses kleine Gedicht habe ich vor  vielen  Jahren in
der Schule geschrieben. Damals wurde meine Liebe zur Klassik
geweckt. Ich war 17 Jahre alt.

 

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In den Augen der Kinder liegt die Wahrheit

denn du schaust in ihre Seele.

*****

Du siehst ihre Freude

und auch den Schmerz.

Du siehst ihren Glauben,

der oft von uns wird zerstört.

*****

Ihr Vertrauen an uns

sowie ihre Liebe,

sollten wir hüten,

wie den kostbarsten Schatz.

Nicht zerstören durch Willkür,

nicht säen den Neid,

die Habgier, den Hass.

*****

Nein…,

die Liebe sollten wir hegen und pflegen,

damit sie gedeiht.

Wir sollten lernen zu denken,

bevor wir sprechen,

denn manch unbedachtes Wort

tut…, ist`s gesprochen…,

später uns leid.

R.K.

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Nur wer liebt der kann ermessen,

Welche Macht in einem steckt.

Nur wer liebt der kann vergessen,

Alles Leid der Welt.

Lieb` allein ist nur von Dauer,

Ist die Kraft aus der man schöpft.

 

Liebe ist der Sinn des Lebens,

Ist die Urkraft der Gefühle.

Um die Liebe zu erringen,

Musst das Böse du bezwingen.

Musst es lernen sie zu leben,

Nicht nur nehmen, mehr noch geben.

 

 

R.K.

 

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ohne Worte

Dunkle Wolken am grauen Himmel,

vom Sturm gepeitschtes Land,

ansonsten Stille.

Kein Vogellaut dringt an mein Ohr,

kein Mückenschwarm stört meine Sicht,

auf dich mein Baum.

*****

Wo kurz davor dein buntes Laub

im Herbstwind rauschte,

jetzt nur dein kahles Astwerk

sich im Sturme windet.

Dein Blatt sich mischt in kalter Nässe,

getrieben von der Kraft der Winde,

zu meinen Füssen sich zusammenballt.

*****

Wohin ich meinen Blick auch wende,

nur Kälte und den Tod ich seh`.

Und fröstelnd schliesse ich die Augen,

bevor die Trauer mich befällt.

*****

Denn tief im Herzen fühle ich,

nichts währt wirklich ewiglich.

Was gestern noch mein Aug` erfreut,

ist morgen schon im Wind zerstreut.

*****

Vorbei die Pracht der Blüten,

die mich so oft erfreut.

Vorbei der Blätter rauschen,

wenn sanft der Wind darüber streift.

*****

Was bleibt ist unsre Hoffnung,

so die Natur uns lehrt.

Sie gibt ihr aufgebrauchtes Leben,

um neu zu erstehen im Rad der Zeit.

R.K

R.K

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